• Uwe

PiNKPONA Bio Tampons - Wie alles begonnen hat

Aktualisiert: Jan 7

"Ich bin eine absolute Verpackungskäuferin!“, sagte meine Frau, als sie nach dem Supermarktbesuch wieder einmal mit einem bunten Lippenpflegestift und einer Packung Tampons zu mir ins Auto stieg. „Warum sind deine Tampons dann nicht schön verpackt?“, witzelte ich. Meine Frau schaute sich darauf hin die sterile Tamponverpackung näher an und hatte plötzlich einige Fragen: Was ist da eigentlich drin in den Tampons? Warum steht das nicht drauf? Und warum sind nur 16 Stück in der Packung? Aber unsere Kinder auf der Rückbank des Autos hatten nur eine Frage: "Wann sind wir endlich am Strand?" Am selben Abend saßen wir in einer Strandbar und fingen, dank mobilem Internet und "Dr. Google", mit unserer Recherche zu den Tampons an.

So hat, vor nunmehr vier Jahren, alles mit PiNKPONA Bio Tampons begonnen. Es war der Zündfunke, der gefehlt hat, als wir - na gut, hauptsächlich ich - davon geredet haben, eine eigene Firma mit Mehrwert zu gründen. Es war schon lange mein Wunsch. Und es musste doch möglich sein, erfolgreich zu sein, indem man sich um seine Kunden kümmert und einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und für die Umwelt leistetet - ohne das stupide Umsatz-Gewinn-Thema. Das muss im Jahr 2015 einfach gelingen!


So kam es, dass ich als Mann mich zum ersten mal in meinem Leben mit der weiblichen Periode auseinandergesetzt habe. Heute kann ich sagen, das damit eine wirklich spannende Reise begonnen hat.


Und nun mal kurz zu mir:

Mein Name ist Uwe und ich - wie man unschwer am Namen erkennen kann - komme nicht aus Österreich, sondern aus dem Süden von Deutschland.

In Österreich bin ich der Liebe wegen hängengeblieben. Diese Liebe heißt Sabine und ist die Frau, die den Ausruf oben in unserem Familienurlaub von sich gegeben hat und dadurch die Geburt von PiNKPONA Bio Tampons eingeleitet hat.


Nach der Rückkehr aus dem Urlaub wurde aus dem Funken ein Feuer! Wir waren voll Tatendrang. Woher bekommen wir Tampons? Wie können wir diese verpacken? Wie können wir sie verschicken? Wie macht man Buchhaltung? Wo bekommen wir einen Steuerberater her, warum ist das so teuer? Wen kennen wir, der Webdesign versteht? Fragen über Fragen und tausende andere Kleinigkeiten wollten organisiert werden.

Nicht unbedingt einfacher gemacht hat es die Tatsache, dass jede, aber wirklich jede Frau anders mit ihrer Periode umgeht (für mich als Mann wirklich erstaunlich). Sobald ich dachte ein Muster gefunden zu haben, tata, neue Meinung, andere Ansicht und alles wieder von vorne...

Ich meine, es geht ja nur um ein paar Tage im Monat, wie kann das so kompliziert sein?!

Ich musste aber feststellen, dass es im Jahr 2020 immer noch ein Thema ist, über das nicht gesprochen wird und schon gar nicht laut. Wie groß dieses "darüber spricht man nicht" ist, habe ich erst erfahren, als ich eine Freundin einfach mal gefragt habe, wieso sie den Post von uns nicht teilt oder liked, über den sie grade herzhaft gelacht hat?

Die Antwort war überraschend einfach und doch klar: Das macht man doch nicht! Man teilt ja nicht was über Tampons auf Facebook...


Ab diesem Tag war mir klar, wieso Katzenvideos (#catcontent 😉) durch die Decke gingen und Postings über soziale Einrichtungen, die liebevoll Tampons verpacken, nicht so wirklich abgehen.


Wie auch immer, am 17. Juni 2016 haben wir schlussendlich mit PINKPONA gestartet! Und hier könnt ihr unsere Firmengeschichte nachlesen.


Mittlerweile sind wir fünf Leute, Frauen und Männer, die sich in Teilzeit um PiNKPONA Bio Tampons kümmern. Zusätzlich haben wir ganz tolle Menschen in sozialen Einrichtungen, die uns beim Verpacken und Nähen unserer Stoffbeutel unterstützen - sowohl in Österreich, als auch in Deutschland. Über diese und alles, was uns auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Firma auffällt, unsere Herausforderungen, unsere Erfolge und unsere Fehler, wollen wir in unserem Blog sprechen. Ihr seid herzlich eingeladen, zu kommentieren und Fragen zu stellen. Wir möchten hier den Dialog mit euch und hoffen, dass wir zusammen mit euch einen Unterschied machen können. Einen Unterschied für die vielen Frauen auf diesem Planeten und den Planeten selbst. In diesem Sinne: #happybleeding!


Euer

Uwe



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